Unser Währungsdepot

Zielsetzung und Chancen

Die Strategie des Währungsdepots besteht vor allem darin, bezüglich vorhandener Liquidität, die kurzfristig geparkt werden soll, eine Absicherung gegen eine Abschwächung bzw. den Wegfall der Heimatwährung ‚EURO’ abzubilden.

Das Währungsdepot dient vor allem Anlegern, die für ihre Liquidität (Bargeldersatz/ Giro/Tagesgeld) Sicherheit suchen. Hintergrund ist unsere Überzeugung, daß aufgrund der ‚politischen Konstruktionsfehler’ des EURO und der exponentiell zunehmenden Verschuldung dieser Währung die Sicherheit der liquiden Mittel nicht mehr gegeben ist. Das Währungsdepot soll also (ähnlich wie Edelmetalle) ein Instrument zur sicheren Übertragung von Vermögenswerten in ein neues System darstellen. ‚Sicher’ definiert sich dabei über die Erfahrungen der Vergangenheit, wenn also im Falle der Erosion einer Währung regelmäßig sämtliche als ‚Geldwerte’ definierte Vermögensgegenstände ebenso vernichtet werden, wie die Währung, in der diese vorher gehalten wurden.

Risiken

Risiken (im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes) bestehen natürlich in Währungsschwankungen gegenüber dem EURO. Die Volatilität des Währungsdepots wird also von der Bewertungsdifferenz der jeweiligen Währung zum EURO bestimmt.

Inhalte des Währungsdepots

Das Währungsdepot hat keine statische Allokation, d.h.: Die Entscheidung über die jeweiligen Währungen kann und wird sich verändern. Sie basiert auf den zur Verfügung stehenden Expertisen und Daten von Instituten und Gesellschaften, die diese in der Vergangenheit unter Beweis gestellt haben (z.B. Goldman Sachs, Swiss Global und Swisscanto). Grundsätzlich gewichten wir die Währungen innerhalb des Währungsdepots relativ gleich.

Der aktuelle Schwerpunkt liegt auf Währungen, die keine (oder kaum) Abhängigkeit zum EURO haben. Dies sind derzeit der Can-$, der Austral-$, die schwedische und die norwegische Krone, Neuseeland-$, Schweizer Franken und der chinesische Renminbi, der thailändische Bath sowie der koreanische Won.

Vorbehalten bleibt der Einsatz einzelner Fonds, die ihrerseits auf einen Korb von Währungen zurückgreifen. Wir streuen damit insofern das Risiko, als wir uns nicht nur auf unsere eigene Expertise verlassen, sondern auch Fonds von Anbietern verwenden, die in der Vergangenheit beim Einsatz unterschiedlicher Währungen nachweislich gute Erfolge erzielt haben.

Gebühren

Auch beim Währungsdepot verzichten wir auf das Agio sowie Gebühren für Switches, die wir vornehmen.

Das Währungsdepot wird täglich überwacht und Switches jeweils dann vorgenommen, wenn länder-/währungsspezifische Risiken abzusehen sind, die auf die jeweiligen Währungen durchschlagen könnten.

Die Mindestanlage beträgt € 25.000.

Die jährliche Verwaltungsgebühr beträgt 0,8 % plus Mwst.

In summa: Das Währungsdepot soll eine Alternative für all jene Mandanten sein, die Teile ihres Vermögens liquide, also ständig verfügbar halten wollen und dabei weder dem EURO, noch den in der EURO-Zone befindlichen Banken Vertrauen schenken.